OX #97:
"Bereits seit über zwei Dekaden sind Cellist Rizio und Schlagzeuger Scheng, auch bekannt als GUTS PIE EARSHOT, auf den Bühnen im In- und Ausland unterwegs. Was anfangs als fünfköpfige Band begann, reduzierte sich zu ebenjenem Duo. Sie entwickelten ihren eigenen, ganz besonderen, rein instrumentalen Stil, Cello und Schlagzeug in Songs zu vereinen, deren Spektrum sich von Punk über Hardcore bis hin zu Drum’n’Bass ohne Bass, Breakbeat und analogem Techno erstreckt.
 
subvasion cover
Die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Künstlern lag den beiden immer sehr nahe, so kam es, dass sie eines Tages auf Elena (L.N/A) und ihren Electribe trafen. Diese Verbindung fruchtete so sehr, dass daraus nach einiger Zeit ein neues Projekt entstand – SUBVASION war geboren.
 
Ihrer GPE-Maxime „Techno ohne Technik“ bleiben Scheng und Rizio also bei diesem Projekt nicht treu, vermischen nun ihren unverwechselbaren Musikstil mit L.N/As treibenden Elektro-Beats.
Energetischer, partiell orientalisch gewandeter Breakcore mit Punk-Wurzeln und Hang zur Melancholie verbindet sich mit elektrisierend facettenreicher Live-Elektronik.
 
Das Resultat kann sich nicht nur hören lassen, nein, es geht durch Mark und Bein, lässt Hintern und Hüften im Takt zucken.
 Das Trio ist ab September auf Release-Tour.

(9 von 10)
Jenny Kracht"


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SONIC SEDUCER # 09/ 2011:
http://www.sonic-seducer.de/index.php/CD-Rezensionen_Reviews_Plattentests_..S../Subvasion_Lost_At_Unfair_-_Rezension_Review_Kritik.html

Wer auch nur ein einziges Mal in seinem Leben in die Nähe eines autonomen Kulturzentrums oder einer ähnlichen Lokalität gekommen ist, wird mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit in Hörweite eines Konzerts des Drum‘n’Cello-Duos Guts Pie Earshot gewesen sein.

Anfang 2009 lernten die beiden von GPE auf ihrer Tour durch die Schweiz Elena alias L.N/A kennen, die lediglich mit ihrem Electribe die gemeinsamen Shows bestritt. Den Akteuren gefiel das Schaffen des/der jeweils anderen so gut, dass ein gemeinsames Ding her musste: Also, ab ins Studio, einige Livetests im Rahmen von GPE-Shows absolviert und nun Albumveröffentlichung und eigene Tour vor Augen.

Subvasion kreuzen hierfür die Energie, die bei GPE vor allem auf den Konzerten entfacht wird, mit dem minimalistischen Ansatz von L.N/A zu einem Wechselspiel aus einer enorm schiebenden Mixtur aus Elektropunk und Dub einerseits und regenerativen Phasen mit orientalischen Einschlägen andererseits.

Man würde L.N/As Anteil an dem Projekt nicht gerecht werden, wenn man Subvasion vor allem als elektronische GPE-Variante einsortieren würde, aber wer sich hierunter etwas vorstellen kann, hat zumindest einen ersten Eindruck. Schweißnasse Tänzer auf der Debüttour sind jetzt schon gesichert.

Sascha Bertoncin

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**WESTZEIT :

http://www.westzeit.de/rezensionen/?id=13148&tp=QUICKSILVER

Feines Futter für den düsteren Club liefern SUBVASION, das sind die Hardcoreler Guts Pie Earshot mit ihrer schweizer Tourbekannschaft Elena aka. L.N/A. Die Besetzung ist mit Cello, drums und "electribe" nicht gerade Standard und das Ergebnis auch nicht: Elenas elektronischer Hintergrund färbt deutlich auf "Lost At Funfair"(Majorlabel/Broken Silence) ab. Selbst wenn hier das geschnittene Brot nicht neu erfunden wird, knallen die tracks sehr ordentlich und auch die vermeintlich zurückhaltenderen Stellen (z.B. "From Afar") (ver)bergen mächtige Kräfte. 4
Dagegen sehen dann gestandene Recken wie CLAN OF XYMOX recht alt aus...


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NITESTYLEZ:DE # 09/ 2011:
http://www.nitestylez.de/2011/09/subvasion-lost-at-funfair-major-label.html

Also scheduled for september 21st via Major Label is "Lost At Funfair" which the first ever album release of Subvasion, the brand new collaborational project of the Progressive Avantgarde Hardcore-outfit Guts Pie Earshot and the Switzerland-based and heavily Breakcore-influenced female performer L.N/A.

So what's to expect from this fusion?

A dancefloor storming force of electronic beats ranging from Drum'n'Bass and Dark Jungle to Experimental Unformatted Techno, all instrumental but with a well-recognizable song structure and, most important, accompanied by a wall of dark, epic and nearly cinematic strings which are not only the driving force of all eight tunes but also the very unique element in the music of Subvasion that's not only able to work dancefloors, no matter if electronic-based or even crowded with a Goth-/CyberGoth-audience, but will be appreciated by home listeners and (Horror) soundtrack connaisseurs as well.

Not to be missed if you're a fan of outstanding music of any kind.

POSTED BY BAZE.DJUNKIII AT 5:37 PM

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BLUEPRINT FANZINE:DE # 09/ 2011:
http://blueprint-fanzine.de/home/index.php?page=cat&Rub=2&EID=5865

(jf) Wirkt das Album-Cover eher wie ein düsterer New Metal-Einfall, wird man beim ersten Hören schnell eines Besseren belehrt. Da gibt es Harmonien, schnelle Bässe, dumpfes Dröhnen, stilvolle Klaviere und das stets sich wie ein roter Faden durchs Ambiente ziehende Cello, das mal in den aufbrausenden Geräuschwellen dieses Albums untergeht oder die Kulisse eilig vorantreibt.

Vermutlich ist es deshalb so schwer, darüber zu schreiben – diese Musik ist schwer zu greifen und doch ist sie da, glasklar und blitzschnell zieht sie sich durch die Boxen und verdampft, nachdem sie hoch angeschwollen ist, in mein Gehirn, welches einige Töne selbst im Alltag des Bürolebens nicht vergessen kann. Das ist Musik für schnelle Fahrradfahrten durch das nächtliche, mit Sprühregen belebte Hamburg oder die Autofahrt durch graue Landschaften.
Unweigerlich stellt sich die Frage: wer ist das, was genau machen die und wie lang machen die das schon? Diese Fragen sind dank digitalen Fortschritts schnell geklärt. Subvasion, ein Nebenprojekt der bereits seit vielen Jahren musizierenden und für ihre verschrobenen Vorwärts-Klänge bekannten GUTS PIE EARSHOT, versuchen mit "Lost at funfair" eine Kollaboration, die geschmeidiger kaum sein könnte.

Neben dem Korg Electribe, den sich die Künstlerin L.N/A zu Eigen machte, besticht diese Zusammenarbeit vor allem durch die düstere Atmosphäre des Cellos, welches diese Platte doch nicht zu einem Nur-Elektro-Album macht, sondern dieses undefinierbar dastehen lässt. Das dahinter nur drei Menschen stehen, ist umso unglaublicher, je öfter man das Album anhört, je mehr Feinheiten und Details zum Vorschein kommen, welches die acht Songs zu einem anspruchsvollen Ganzen verbindet.
Niemand kann es treffender als die Band selbst formulieren: SUBVASION sind "Beat.Machine.Orchestra". Was anfangs als Idee am zweiten Abend ihrer gemeinsamen Tour entstand, wurde zwei Jahre später in die Realität umgesetzt: die Vereinigung von GUT PIE EARSHOTs straightem Punk-Einschlag mit den Elektro-Klängen L.N/As, die beim Publikum sofort ankam und fortan als ernsthaftes Projekt betrachtet wurde. Dennoch klingt "Lost at funfair" keineswegs wie ein Ersatz oder die Erweiterung des anderen – trotz der markanten Einflüsse schafft es das Album, seinen eigenen Sound zu entwickeln und somit auch den Platz in mein sensibles Gehör.

Bewertung:
8 von 10 Blueprints

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INDEPENDENT KICKS 09/ 2011:
http://www.independentkicks.de/reviews.html

Guts Pie Earshot waren in den 90ern in den Autonomen Zentren und den besetzten Häusern dieser Republik das ganz große Ding.
Zu außergewöhnlich und cool neu war deren mit Cello, gelerntem Gesang und Electronic Klängen angereicherter Hardcore-Sound.

Da Guts Pie Earshot mittlerweile leider nur noch ein Schatten ihrer selbst sind, ist es erfreulich mit Subvasion ein neues Guts Pie Earshot Projekt vorliegen zu haben.
Zusammen mit der Schweizer Electronic-Künstlerin L.N/A treten sie auf "Lost At Funfair" mal wieder etwas härtere Wege aus.

Der Breakbeat und Breakcore Sound von L.N/A steht den beiden Musikern von Guts Pie Earshot gut und nimmt ihrer Cello-World-Musik den Eso-Touch.
Melancholie trifft hier auf Härte. Klassik auf Moderne.
Gut!


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IN YOUR FACE.DE:
http://www.in-your-face.de/reviews/subvasion-lost-at-funfair

Das sich die Musiker von GUTS PIE EARSHOT schon längere Zeit mit der Idee beschäftigt haben, ein neues Nebenprojekt zu gründen war ihnen spätestens nach der gemeinsamen Tour durch die Schweiz mit Elena aka L.N/A deutlich geworden. Nach der gegenseitigen Begeisterung für die Musik des anderen Künstlers war man sich schnell einig, dass man unter dem Namen SUBVASION ein gemeinsames Projekt starten wird.

Mit "Punk meets Electro" könnte man die aktuelle Veröffentlichung „Lost at funfair“ von SUBVASION vielleicht am ehesten beschreiben, wobei die Punk-Einflüsse nur noch am Rande zu hören sind. Beide Musikstile werden gekonnt miteinander kombiniert und man hat den Eindruck, dass das Projekt schon seit einigen Jahren auf musikalischer Ebenen zusammenarbeitet. Im Vordergrund stehen sphärische Ambient- und Technosounds, die zu einer tanzbaren Version miteinander verschmelzen. Auf Gesang wird wie zuletzt bei GUTS PIE EARSHOT komplett verzichtet und das Album „Lost at funfair“ kann daher mit dem prägenden Cello aufwarten, was den Stücken eine gewisse Melancholie verleiht. Die treibenden Drums dürfen natürlich auch bei diesem Projekt nicht fehlen.

Mit SUBVASION geht die Band GUTS PIE EARSHOT ihren bisher eingeschlagenen Weg konsequent unter anderem Namen weiter und daher kommen sie immer noch sehr authentisch und facettenreich rüber. 

(Bewertung: 7 von 10 Lumpis)
Eingetragen von Stefan am 30.08.2011

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NIGHTSHADE/ NEGATIEF:
http://www.nightshade-shop.de/beitrag.php?beitrag_id=3062#.TlPlRWZxglI.facebook

Manchmal ergeben sich die Dinge einfach ganz von selbst, so wie im Falle von Subvasion.
Dieses feine Trio hat sich auf einer Tour zusammen gefunden, die Guts Pie Earshot (bestehend aus Jean und Patrick) zusammen mit L.N/A (bürgerlicher Name: Elena, ihres Zeichens Solokünstlerin) in der Schweiz absolviert haben. Die genauen Umstände dieser Zusammenkunft könnt ihr in einem Interview nachlesen, welches ich nahezu zeitgleich mit dieser Review hier auf Nightshade veröffentlichen werde, aber kurz gesagt: Es hat harmoniert.

Die beiden Jungs machen seit vielen Jahren zusammen Musik mit Cello und Drums, Elena zaubert auf ihrem Electribe-Synthie herum, und schnell hat man hier genug Verbindungspunkte gefunden um das Publikum live zu überzeugen.

Aus diesem anfänglichen Konzert-Experiment ist das nun ernsthaft gewordene Projekt Subvasion erwachsen, welches mit Lost At Funfair Anfang September seinen ersten Longplayer auf die Menschheit loslässt. Acht instrumentale Tracks zwischen Dub Step und Ambient, zwischen Melancholie und Industrieklängen sind hierdrauf enthalten, die vor allem Freunde avantgardistischer Dunkelelektronik begeistern dürften. So passt ein Stück wie Inexistance sicherlich auf viele Tanzflächen, die sonst von Noise und EBM gesäumt sind, während der Titeltrack Lost At Funfair dazu inspiriert, in bizarre Traumwelten abzutauchen - Und eher östliche Trance-Gefilde warten beim wunderschönen Aljoscha, das sicherlich ein kleines kompositorisches Meisterwerk darstellt.

Lost At Funfair besticht mit einer spannenden Mixtur aus meditativen Elementen und tanzbaren Beats, die viele Genussmöglichkeiten birgt. Sicherlich ist der Sound nicht unbedingt breitentauglich, weil einfach zu innovativ und unkonventionell, aber gerade darin liegt ja die Stärke großer Kunst.

Das was Subvasion hier fabrizieren ist organisch, spannungsgeladen, atmosphärisch und garantiert für Liebhaber echter "Electronic Art" wärmstens zu empfehlen.

23.08.2011 by Otti

( Interview:
http://www.nightshade-shop.de/beitrag.php?beitrag_id=3065 )

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UNDERDOG FANZINE # :
http://underdogfanzine.blogspot.com/2011/08/subvasion-lost-at-unfair.html?spref=fb

Patrick und Jean von GUTS PIE EARSHOT sind reise- und experimentierfreudig. 2009 haben beide mit Elena von L.N/A eine gemeinsame Tour durch die Schweiz absolviert und die Rahmenbedingung für ein gemeinsames Projekt abgesteckt.

Herausgekommen sind Komponenten von beiden Spielarten: Electrovibe und Goa paaren sich zu einem Crossover, der intensiv, wild, melancholisch und spannend vorgetragen wird. Orientalische Klänge, HC-Beats und elektrisierende Vibes surfen im Kopfkino vorbei, im kollektiven Taumel verliere ich den Boden unter den Füßen und tauche ein in die surreale Klangwelt, die progressive Trancebilder erstellt, die mich willen- und zügellos machen.

Puh, ich suche erst mal den Chill out-Bereich auf, tanke Chai und neue Energie. Die fluoreszierende Farben lösen sich nur langsam auf und bilden geometrische Muster, die in Bewegung sind, sich verändern.

Subvasion ist subversiv und hinterlässt Spuren, da die experimentellen Bauteile keine emotionale Vorhersage schaffen, eine Spannungsanalyse verweigern und den Biorhythmus durcheinander wirbelt.

It's got a huge electro vibe going on, and bangs pretty hard.